Als Direktor bei Glovo, einer Delivery Hero Tochter mit über 4000 Mitarbeitern in 23 Ländern, hatte explai Mitgründer Dirk ein Problem: So groß sein Team auch war, immerhin 250 Entwickler und Datenexperten, die Arbeit war mehr. Zugleich drängten die Fachbereiche, benötigten sie doch in Echtzeit Einblicke in Glovos dreiseitigen Marktplatz mit monatlich Millionen Essensbestellungen, zubereitet und ausgeliefert von hunderttausenden Restaurants und Fahrern.
Als eine der ersten Firmen Europas pilotierte sein Team darum bereits Anfang 2023 einen KI-basierten Daten-Chatbot, um der Anfragen-Flut Herr zu werden. Im September 2024 veröffentlichte Prosus, Schöpfer des Daten-Agenten “Toqan” und größter Anteilseigner Delivery Heros nach 1,5 Jahren Produktivbetrieb Projektergebnisse in Barcelonas OLX Masterclass.
Sie sind beeindruckend.
Toqan beantwortete in konzernweiten Firmenchats 3 Millionen Fragen von 21000 Benutzern quer durch alle Fachbereiche (Abbildung 1). Mehr als dreiviertel der Antworten waren hilfreich und die Quote halluzinierter Ergebnisse (Nutzer drückte “Pinocchio-Emoji”) fiel von 9.2% auf 1.5%. Nutzer sparen 47 Minuten pro Tag.

Interessant ist wie die Erwartungen des Managements und die Erfahrungen der Nutzer auseinander gehen (Abbildung 2). Die obere Führung erhofft sich von KI die Automatisierung kompletter Aufgabenfelder mit entsprechender Personaleinsparung. Dieser Mythos wird gerne von Beratungs- und Softwareriesen bedient — allein Accenture verdient über 1 Milliarde US Dollar je Quartal mit KI-Versprechen.

KI im Arbeitsalltag sieht anders aus: Zeitersparnis geschieht an vielen unterschiedlichen Zeitpunkten in Häppchen, durch immer geschicktere Nutzung durch die Mitarbeiterinnen, die so mehr Fokus und Autonomie gewinnen.
Die folgende Abbildung 3 zeigt einige der typischen Fragen: Sie reichen von unternehmensweit bis sehr fallspezifisch. Noch vor zwei Jahren, unter Dirks Ägide, erforderten viele davon zeitaufwendige Unterstützung sobald Standardberichte nicht ausreichen.

Nutzer des Daten-Agenten Toqan geben zu Protokoll, dass sie Daten-Erkenntnisse um 74% schneller in 6 Minuten statt zuvor 23 Minuten erhalten (Abbildung 4).
Mitarbeiter werden damit nicht überflüssig, sondern wertvoller, weil sie nun inhaltlicher und strategischer arbeiten und nicht durch Wartezeiten auf Kollegen im Arbeitsfluss blockiert sind.

Dirk wünschte, er hätte seinen Teams eine solche Beschleunigungs- und Vereinfachungs-Technologie in den bisherigen 20 Jahren seiner Datenkarriere bieten können. So manche vielversprechenden Projekte wären nicht auf der Strecke geblieben und das eigene Team und interne Kunden zufriedener.
Das muss Ihnen im Jahr 2025 nicht passieren. Welches Potential haben Daten-Agenten in Ihrem Unternehmen? Finden Sie es heraus, und kontaktieren Sie uns, um explai auf Ihren Daten zu testen.
